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Getaggte Beiträge ‘Gedicht’

Pfode an die Pfiede

Pfaffen pfiffen
Paff Paff
Puff
Mutter
pfiffig
Pfarrer pfurzen

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Das Geschenk

Ich habe Angst
dass ich aufwache
und alles war nur ein Traum.
Ich habe Angst
dass gerade diese Angst
das anzieht,
was ich nicht will.
Ich habe Angst
nicht zu gefallen,
zu viel zu wollen,
zu enttäuschen
oder enttäuscht zu werden.
Möchte das Geschenk
nicht zerstören.
Möchte es pflegen
und ehren und lieben.

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Leben und Sterben

In jedem schönen Moment
ist auch ein Stückchen sterben.
Und in jedem Sterben
ist auch neues Leben am erblühen.
Im Traurigen ist Freude
und in der Freude auch Trauriges.

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Grenzlinientanz

Ich gebe viel,
vielleicht manchmal zuviel.
Ich gebe wenig,
vielleicht manchmal zuwenig.
Wieso kann ich nicht nein sagen,
wo ich nicht will
und Ruhe brauche,
und nicht ja sagen,
wo ich gerne möchte
aber Angst habe?
Borderline
- Grenzlinientanz…

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Art Brut

Lasst sie doch
sich zusammentun
in ihrem kindischen
und geifernden Gespiele.
Lasst sie doch ihre
Dummheit
sabbernd zelebrieren.
Lasst sie an sich selbst
im stumpfen Gelechze
die Ödnis
mangelnder Intelligenz
erleiden.

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Leben

Direkt aus dem
Traumland
in den Irrsinn
dieser Welt
Schlafwandelnd
Ferngesteuert
Kontrolliert
wie an Fäden
des Grauens
Pflichterfüllend
Ruhe suchend
danach
Wie im Film
Alles so nah
und doch
so fern
Eis schmilzt
langsam
Wie Irrsinn
tropfend
Atem fliesst
Starre sich lösend
Welt eröffnend
Sitzen
Gucken
Langsam erwachend
Sonne scheint
Aus der Hülle
schälend
Fühlend
Spürend
Reste von Irrsinn
abstreifend
Wie Spinnweben
aus dem Gesicht
wischend
Müde
Doch das Glück
kommt
leise.

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Das Mädchen

Ich möchte
schreien,
schreien,
schreien,
aber kein Laut
dringt aus meiner
Kehle.
Eine bleierne Decke
liegt auf mir
und
drückt,
drückt,
drückt
alle Lust nieder.
Ich bin allein.
Allein
mit meinem Tief.
Allein mit dem
Ungeheuer
das drückt.
Vielleicht,
ja vielleicht
ist das Ungeheuer
doch nur
ein kleines Mädchen…

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Ganz erblüht verblüht

Dieses Gedicht hat Ulf auf meinen Wunsch für diesen Blog geschrieben:

ganz erblüht verblüht
bald nach dem leben
streben der krume neues zu geben.
Ulf Hundeiker
Ulf - Mehr oder minder täglich Privatkram

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Nach dem Sturm

Pappsatt
Druck im Kopf
Erschöpft
Müde
Leer
Leer
Leer
Suche
Ruf im Dunkel
viel zu schwach
Müde
Ich krieche
auf allen Vieren
zum Licht.

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Borderline

Ich bin krank.
Ich spüre sie,
die Krankheit.
Sie ist immer da.
Nichts in mir ist
normal.
Alles ist extrem.
Alles ist extrem.
Alles ist extrem.
Nähe - unerträglich.
Distanz - unerträglich.
Hin- und hergerissen
sein.
Hoch - Tief
- Hoch- Tief.
Dazwischen:
Leere.
Sehnsucht.
Angst.
Verzweiflung.
Stille.
Ich lasse mich fallen…
Stille…

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Wieso nur

Wieso, oh wieso nur
will ich mit Dir,
oh Depression,
so gar nicht kuscheln?
Es grauset mir vor Dir
und Dein Gruss
schon von ferne
mich schrecket.
So lasse ab,
Du hungriger Geist,
entfleuche meinem Gebiete,
hinfort, hinfort,
in lichte Gefilde,
oh Herz,
oh Seele,
oh Geist,
wo lab ich sie?

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Oh Welt

Oh Welt leck mich am Arsche, denn
ich Dich mittlerweile kenn,
mit Deinen fiesen Hinterhälten,
mit Deinen Menschen Innenwelten.
Ich dreh mich um und schleich zu Bette,
lass einen Pups, entschliess die Kette,
die mich mit Dir noch verband,
ich hau jetzt ab ins Träumeland.
Adieu ihr lieben, blöden Doofen,
ich geh ruhen und dann poofen,
und noch ein Pups und dann ist Ruh,
schwappschwabidubiduuu.

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Ich weiss nicht

Ich weiss nicht
ob ich richtig bin.
Ich weiss nicht
ob ich richtig handle.
Ich weiss nicht
ob ich richtig fühle.
Ich weiss nicht
ob ich richtig denke.
Ich weiss nicht
ob ich weiss.
Ich weiss nur
dass ich hoffe.

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